Mehr Platz für Forschungsdaten: Speichersystem LSDF2 wird ausgebaut

Das am URZ betriebene Speichersystem „Large Scale Data Facility 2“ (LSDF2) wird auf ein Gesamtspeichervolumen von 25 Petabyte erweitert. Wissenschaftler/innen aus ganz Baden-Württemberg können den Speicher über einen Landesdienst verwenden.

Nach zwei Betriebsjahren hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro für den Ausbau bewilligt. Die Mittel werden jeweils zur Hälfte von der DFG und dem baden-württembergischen Wissenschaftsministerium aufgebracht. LSDF2 ist ein gemeinsames Projekt des Universitätsrechenzentrums und des Steinbuch Centre for Computing am Karlsruher Institut für Technologie und Teil des landesweiten Konzepts bwDATA, mit dem die Rechenzentren der Hochschulen in Baden-Württemberg den Ausbau datenintensiver Dienste gemeinschaftlich voranbringen.

Auf Basis der LSDF2 bietet das Heidelberger Universitätsrechenzentrum den Landesdienst „SDS@hd – Scientific Data Storage“ an, mit dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Baden-Württemberg das System für die Speicherung ihrer Forschungsdaten verwenden können. Vorgesehen ist der Speicherplatz für „Hot Data“, also für Daten, mit denen regelmäßig und intensiv gearbeitet wird.

Interessierte Forscher/innen können sich auch im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Community-Forums Data-Intensive Computing über SDS@hd und andere URZ-Dienste zur datengestützten Forschung informieren. Das nächste Treffen findet am 7. November 2018 um 16:00 Uhr im URZ, INF 293, Raum 101 statt (mehr Informationen).

Zur vollständigen Pressemitteilung vom 12.10.2018

Zum Dienst SDS@hd - Scientific Data Storage

 

 

 

Bild: LSDF2